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Wer
mithelfen will zu verhindern, dass Flugzeuge abstürzen, Kraftwerke
explodieren oder ähnliche Katastrophen geschehen, kann als
Wärmebehandlungstechniker einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Hier geht
es nämlich um die Verschleissfestigkeit bzw. die Metall-Härte von
hochbeanspruchten Zahnrädern, Kurbelwellen, Schneidwaren und den
verschiedensten Werkzeugen.
Hauptaufgabe dieses Berufes
ist, wie der Name schon verrät, die Wärmebehandlung von Metallen. Durch
verschiedene Prozesse verändert sich die Struktur des Werkstoffes: Er wird
härter, d.h. er lässt sich nicht mehr so leicht zersetzen. Dies geschieht in
Härteöfen bzw. in vollautomatischen computergesteuerten Anlagen, indem die
Werkstücke auf eine bestimmte Temperatur aufgeheizt und anschliessend
wieder gezielt abgekühlt werden. Der ganze Prozess wird vom
Wärmebehandlungstechniker durchgeführt und überwacht.
Richtiges Härten erfordert
ein umfangreiches Wissen über den Gefügeaufbau des Stahles. So ist die
richtige Härtetemperatur, Haltezeit im Härteofen, Wahl des
Abschreckmediums und vieles mehr von grosser Bedeutung. Des weiteren
gehören zu den Aufgaben des Wärmebehandlungstechnikers die Kenntnis
zahlreicher Verfahren und deren Auswirkungen auf die Werkstücke. Das
Interessante an diesem Beruf ist, dass man sämtliche zu behandelnde
Werkstoffe kennenlernt. Die Ausbildung zum Wärmebehandlungstechniker
eröffnet zahlreiche Möglichkeiten in den verschiedensten
metallverarbeitenden Berufen tätig zu werden. Des weiteren sind
diverse Spezialisierungen im einschlägigen mechanischen, technischen und
kaufmännischen Bereich möglich.
Der
Lehrberuf Wärmebehandlungstechnik ist mit einer Lehrzeit von dreieinhalb
Jahren eingerichtet, und die schulische Ausbildung ist in Neunkirchen,
Niederösterreich zu absolvieren. Dabei besucht man pro Lehrjahr einen
Blockunterricht von zwei Monaten.
Nach
der Ausbildung besteht die Möglichkeit, durch eine einjährige Zusatzlehre
den Beruf des Werkstoffprüfers zu erlernen.
Einige
Dokumente von unseren Lehrlinge persönlich:
Bodycote ein Unternehmen und seine Geschichte
Die
meist gestellten Fragen
Waermebehandlungstechniker-/in
© by
F. Esposito |