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Einsatzhärten

Das Einsatzhärten besteht aus den Prozessschritten Aufkohlen und Abschrecken. Beim Aufkohlen wird die Oberfläche eines kohlenstoffarmen Einsatzstahles mit Kohlenstoff angereichert (Temperatur: 880-980°C). Beim anschliessenden Abschrecken von der Härtetemperatur im Öl- oder Warnbad entsteht ein dem jeweiligen Kohlenstoffgehalt entsprechendes Härteprofil.
Das Aufkohlen ist ein Diffusionsvorgang und dauert je nach geforderter Einsatzhärtetiefe (Eht) mehrere Stunden.
Im Anschluss an das Aufkohlen werden die Werkstoffe abgeschreckt und die martensitische Randzone wird erzeugt. Wie beim konventionellen Härten muss nach dem Einsatzhärten angelassen werden.
Eine Abwandlung des Einsatzhärtens ist das Karbonitrieren.
Das Ergebnis der Behandlung ist eine Kombination aus harter Randschicht und zähem Kern.

Für das Aufkohlen kommen Kammeröfen-oder Topfofenanlagen und Durchlaufanlagen zum Einsatz. Der Prozess wird ind der Regel vollautomatisch gesteuert und entsprechend der Zielvorgaben wie Einsatzhärtetiefe, Rand-C-Gehalt usw.geregelt.

Für weitere Informationen oder Fragen, wenden Sie sich bitte direkt an unsere Ansprechpartner.


Vorteile:
  • Hohe Härte der Oberfläche des Widerstandes gegen Flächenpressung und Verschleiss bei großer Zähigkeit im Kern 
  • Verringerung der Gefahr von Härterissen
  • Steigerung der Dauerschwingfestigkeit
  • Möglichkeit der nur örtlichen Härtung


Anwendungen:
  • Getriebe- und Antriebskomponenten, Zubehör 
  • Stanzteile
  • Maschinenbauteile 
  • Werkzeugteile


Werkstoffe:


  • Einsatzstähle (C< 0,25%)
    z.B. C15, 16MnCr5, 14NiCr14, 15Cr3, 25MoCr4 


Anlage:


     
 
 
 

Copyright © 2005, Bodycote Rheintal Wärmebehandlung AG. Letzte Aktualisierung am 25.11.2010