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Tiefkühlen

Diese Tiefkühlanlage beruht auf der Verdampfung von Flüssiggas bei Temperaturen von bis zu -150°C . Das Neue am Prozess ist die Durchführung des Tiefkühl- und Anlassprozesses in derselben Anlage. Die maximale Anlasstemperatur beträgt 320°C. Mit dieser Technologie ist bei der Bodycote Rheintal Wärmebehandlung AG ein weiterer Schritt zur prozesssicheren und qualitätsbewussten Bearbeitung von anspruchsvollen Kundenteilen eingeleitet worden.

Kohlenstoffreiche und hochlegierte Stähle sowie einsatzgehärtete Stähle weisen nach dem Härten vielfach Restaustenit im Härtegefüge auf. Es besteht daher Interesse, den Restaustenit durch Tiefkühlen unmittelbar nach dem Härten zu beseitigen. Dieser weiche, instabile Gefügebestandteil (Restaustenit) zeigt die Tendenz, im Laufe der Zeit teilweise in Martensit umzuwandeln. Durch mehrfaches Anlassen bei Temperaturen ab 500°C wird bei Werkzeug- und Schnellstählen der Restaustenit zum vorzeitigen Zerfall gebracht. Dieses Anlassen bei hohen Temperaturen ist jedoch aufwendig und auf martensitische rostfreie Stähle oder Einsatzstähle nicht anwendbar.

Für weitere Informationen oder Fragen, wenden Sie sich bitte direkt an unsere Ansprechpartner.


     
 
 
 

Copyright © 2005, Bodycote Rheintal Wärmebehandlung AG. Letzte Aktualisierung am 12.06.2009