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Diese Tiefkühlanlage beruht auf
der Verdampfung von Flüssiggas bei Temperaturen von bis zu -150°C . Das
Neue am Prozess ist die Durchführung des Tiefkühl- und Anlassprozesses in
derselben Anlage. Die maximale Anlasstemperatur beträgt 320°C. Mit dieser
Technologie ist bei der BRW ein weiterer Schritt zur prozesssicheren und
qualitätsbewussten Bearbeitung von anspruchsvollen Kundenteilen
eingeleitet worden.
Kohlenstoffreiche und
hochlegierte Stähle sowie einsatzgehärtete Stähle weisen nach dem Härten
vielfach Restaustenit im Härtegefüge auf. Es besteht daher Interesse, den
Restaustenit durch Tiefkühlen unmittelbar nach dem Härten zu beseitigen.
Dieser weiche, instabile Gefügebestandteil (Restaustenit) zeigt die
Tendenz, im Laufe der Zeit teilweise in Martensit umzuwandeln. Durch
mehrfaches Anlassen bei Temperaturen ab 500°C wird bei Werkzeug- und
Schnellstählen der Restaustenit zum vorzeitigen Zerfall gebracht. Dieses
Anlassen bei hohen Temperaturen ist jedoch aufwendig und auf
martensitische rostfreie Stähle oder Ein satzstähle nicht anwendbar.
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